Seit über 20 Jahren Religionslehrer und dann plötzlich Direktor? Wie konnte das passieren?
Im Prinzip war es die Bewerbung. Die Zukunftsvision, die die Bewerbungskommission überzeugt hat. Ein Religionslehrer kennt schließlich die Richtung: Kehrt um! 180 Grad! Wer das täglich zweimal durchzieht, ist am Abend wieder auf der Spur. Und natürlich geht es in so einer Vision niemals nur um Schule. Nein! Das Leben insgesamt, die Welt, das ganze Universum gehören neu aufgestellt. Und irgendwer muss damit beginnen! Erleben Sie Stefan Haider, die Synthese aus Humor und Bildungsauftrag, Kabarettist aus Berufung und Religionslehrer aus Leidenschaft, mit seiner Vision vom Leben. Ungekürzt und ungeschminkt im Director’s Cut.
Hier sind Sie garantiert nicht im falschen Film!

About the artist

Ich bin seit 1972 hier am Planeten, habe meine Kindheit und Jugend im obersteirischen Knittelfeld verbracht und dann in Graz Theologie studiert. Meinen ersten Auftritt als Kabarettist hatte ich 1997 im Pfarrsaal Mürzzuschlag. Da der frühe internationale Erfolg ausblieb, startete ich 1998 daneben meine Religionslehrerkarriere. Nach dem Gewinn des Goldenen Wiener Kleinkunstnagels 2005 übersiedelte ich 2006 nach Wien.

Mit den Soloprogrammen „Plan B“ (2009), „5 nach 12“ (2011), „shake it, baby!“ (2013), „Sexy Jesus“ (2014), „Free Jazz“ (2016), „Freifach: Herzensbildung“ (2018), „Supplierstunde“ (Best of 2019) und „Sing Halleluja“ (2021) habe ich es auf viele österreichische Kabarettbühnen geschafft, wie das Kabarett Niedermair, Kulisse Wien, Orpheum Wien, Stadtsaal Wien, CasaNova Wien, Theatercafé Graz, …

Trotzdem bin ich daneben auch Religionslehrer geblieben, weil ich es erstens immer sehr gerne gemacht habe und es großartig ist, mit jungen Menschen über den Sinn des Lebens nachzudenken. Zweitens halte ich das feste monatliche Einkommen für eine der größten kulturellen Errungenschaften der Menschheit.

Seit 2021 darf ich als Direktor zwei Schulen leiten, die Modeschule und die BAfEP Wiener Neustadt. Das gibt meinem Leben eine sehr sinnvolle und schöne Aufgabe und mir die theoretische Möglichkeit, in einigen Jahren vielleicht den Titel „Hofrat“ verliehen zu bekommen, was alleine schon jede Anstrengung wert ist.

Nach fast zweitausend Auftritten kann ich bereits auf sehr viele Highlights zurückschauen, zum Beispiel die Auftritte als „Pausenkünstler“ bei Josef Hader 2007 und 2017, 2012 der Auftritt beim SCHMÄHSTADL XL in der Wiener Stadthalle mit Bülent Ceylan, die Auftritte beim Wiener Rathaus Kabarettfestival (2015, 2017, 2019 und 2021) vor bis zu 1400 Zusehern.

Und natürlich auch die Fernsehaufzeichnungen für das WDR-Fun(k)haus 2007 bis 2009, die ORF-Comedychance 2012, die Standup Migranten 2014, die ORF III Aufzeichnungen 2012, 2016 und 2022 sowie die Auftritte im Hitradio Ö3 Comedy Wecker 2017 bis 2020.

Weitere Highlights waren auch die Aufzeichnungen und Ausstrahlungen von „Free Jazz“ im ORF 1 Sommerkabarett und von „Freifach: Herzensbildung“ auf ServusTV.

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